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Die Leiden des guten Udos 30.6 [DE]

Als ich in der Amsterdamer Realschule war (1953-1959), wo wir neben Niederländisch, auch Englisch, Französisch, Deutsch, Latein und Altgriechisch lernten, habe ich immer das deutsche Wort "Hochstapler" geliebt. In meinen holländischen Ohren klang das Wort etwa wie jemand, der Lüge auf Lüge, Übertreibung auf Übertreibung stapelt, bis das ganze Kartenhaus von selbst einstürzt.
Das war ganz im Einklang mit demjenige was die wenige zeitgenössische, damals bei uns als politisch korrekt geltende, deutsche Autoren wie Karl May und Erich Kästner ("Emil und seine Detektive") als Wunschtraum herbei führten: das Gute siegt, und das Schlechte tappt unumgänglich in seine eigene Falle.

Die offizielle Übersetzung von "Hochstapler" in Niederländisch ist leider viel prosaischer als meine romantische Vorstellungen. Es heißt: Hochstapler = "gentleman-oplichter". "Oplichter" ist Betrüger. Und das englische "gentleman" ist unübersetzt in fast allen europäischen Sprachen integriert. Die deutsche Definition ist etwa: "ein vornehmer (oder sich vornehm erscheinen lassender) Person, der sich verhält mit peinlicher Korrektheit" (als Methode zum Betrug).

Das Paradox des bewusst "politisch inkorrekten" Dr. Udo Ulfkotte, ist, dass er sich ebenso peinlich korrekt verhalten möchte wie der ikonische britische Gentleman. Das gelingt ihn manchmal. Wenn er eine Rede hält vor CDU-Hausfrauen in Altendorf, erscheint er überzeugend als der ideale Schwiegersohn. Kleine Ängste des täglichen Lebens im Weltdorf der Globalisierung scheint er als einziger ernst zu nehmen, schürt sie noch etwas auf, und reduziert sie zu den Folgen einer Weltverschwörung böser Muselmänner gegen Alles was gemütlich, altbekannt und vertraut ist.

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Posted on 30-6-2008 by Registered CommenterHuib in , , | Comments2 Comments | EmailEmail | PrintPrint

taz: Ulfkotte, der Selbstsatiriker 18.6 [DE]

Es geht langsam, aber es kommt voran.
Die "taz" veröffentlicht heute ein Kommentar von Cigdem Akyol, das mit unseren unseren Thesen über Udo Ulfkotte und seinem Kreuzzug gegen die angebliche schleichende Islamisierung des Abendlandes völlig übereinstimmt: "Die Meinungsterroristen".

Brennpunkt des Artikels ist selbstverständlich der rassistische und nach den USA übergesiedelte Riesenblog "Politically Incorrect" und sein Urheber, Stephan Herre. Die Initiative des MDB Edathy (siehe hier) hat sicher auch eine Rolle gespielt beim verfassen des Artikels:
Sebastian Edathy (SPD), Vorsitzender des Bundestagsinnenausschusses, hält Islamkritik wie die auf der Homepage "PI" nicht für grenzwertig, sondern grenzüberschreitend, rassistisch und gefährlich. Einige Inhalte der Kommentare hier seien durchaus strafbar, deswegen hat er sich an den Verfassungsschutz gewendet. Auf eine Antwort wartet Edathy noch.

Ein Großteil des Artikels ist auch an Ulfkotte gewidmet. Wir zitieren:

Es ist ein trauriges Schauspiel, das online zu beobachten ist. Titel: Wie nutze ich das Internet, um meine Wut zu offenbaren. In einer der Hauptrollen: Udo Ulfkotte, prominenter Vertreter der vernetzten Islamkritiker, verantwortlich für die Seite "akte-islam" und Gründer der Bürgerbewegung pax-europa samt dazugehöriger Homepage. Der Verein richte sich nicht gegen Muslime, sondern "will über die schleichende Islamisierung Europas aufklären", betont das Irrlicht Ulfkotte. Außerdem müsse man die "Gefahrenpotenziale darstellen, die die multikulturellen Ideologen bezüglich grundlegender islamischer Bestrebungen europaweit völlig ausblenden".

Welch törichte Toleranz.

Denn die Art und Weise, wie Ulfkotte vor der Islamisierung warnen möchte, hat mitunter realsatirische Züge. Etwa wenn betont wird, dass man "in Europa eben nicht nur ein Problem habe mit einigen wenigen radikal-islamistischen Muslimen, die den Terror verherrlichen", sondern "auch ein wachsendes Problem mit jungen Muslimen, die unsere christlich-jüdischen Werte rundweg ablehnen und der Mehrheitsgesellschaft ihre Werte aufzwingen wollen". Um diese These zu untermauern, gibt es auf "akte-islam" zahlreiche undiplomatische Texte. Dabei geht es in diesen nicht um sachliche Kritik, es gibt kaum Zwischentöne, Unterscheidungen oder Hinterfragungen. Das Internet ist ein unendliches, geduldiges Verlautbarungsorgan für den früheren Redakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, der zuletzt nur mit einem fragwürdigen Buch über die Bedrohung durch muslimische Fundamentalisten von sich reden machte und immer weniger Zuhörer hatte. [Hervorhebungen von mir, HR]

Man kann sich wundern über dasjenige was der Autor "realsatirische Züge" bei Ulfkotte nennt. Es ist wirklich so, dass man oft, beim lesen in "Akte Islam" glaubt, eine Selbstparodie anzuschauen. Es ist daher schwierig, Ulfkotte zu parodieren. Ich habe es versucht, mit dem "Lügenmuseum" und mit der muslimischen Unterwanderung der altendorf-ulfkotteschen Bergwerksstollen. Aber es ist äußerst schwierig, kann ich ihnen versichern, um surrealistischer als das Original zu schreiben.

Wie ist es denn möglich, dass ein gelernter und erfahrener Journalist sich permanent als Selbstkarikatur darstellt? Ich habe dazu zwei, einander ergänzenden, Schlußfolgerungen aufgestellt. Diese werden in einem folgenden Artikel ("Die Methode Ulfkotte") ausgearbeitet.

Es ist positiv, dass jetzt auch in der seriöseren Presse Deutschlands den Mann verklagt wird, der, während er behauptet "nicht gegen Muslimen" zu sein, dieselben systematisch assoziiert mit Sklaverei, Homosexualität, Zuhaltertum und Unterwanderung der Zivilisation. Es ist auch zufriedenstellend, dass endlich die Darstellung von "multikulturellen Ideologen" als klammheimliche Mitläufer der Muslimbruderschaft wie sie von Ulfkotte und seinen Antimuslimbrodern konsequent verübt wird, als Kriminalisierung und Ausgrenzung verklagt wird. Ulfkottes finanzieller Raubzug gegen Blogger die ihn kritisieren könnte dabei vielleicht ein ruhmloses Ende bereitet werden.

Eine Klage wegen Volksverhetzung gegen Ulfkotte wird mit alledem wahrscheinlicher.

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Log 13.06 [DE] Akte Ulfkotte

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"Ulfkotte Aktuell": Neue Rubriik der Ulfkotte-Seite des HUIBSLOGs
Wie man weiss, wird Ulfkottes Akte Islam öfters von PI als Quelle verwendet (selbstverständlich ganz unkritisch), und noch öfter stützen die "ungefilterte" Kommentare sich auf Ulfkottes GemeinheitenInformationen. Daneben, unterstützen der Bund der Bürgerbewegungen (Präsident: Udo Ulfkotte) und die schweizerische Zukunft.CH (Berater: Udo Ulfkotte) mittels Anzeigen in der PI-Seitenspalte das Wirken des Hassblogs. Diese Anzeigen erscheinen neben die einer kahanistisch angehauchten Jewish Defense Gruppe aus New York. Der Führer dieser Gruppe hat schon wissen lassen,  dass die "Meinungsfreiheit" in Deutschland in Gefahr sei, weil der Bundestag erörtert hat, PI zu überwachen!

Indirekt und direkt, wird Ulfkotte von diesen neuen Entwicklungen weiter marginalisiert.

Die schlechte Nachricht ist, dass es immer wahrscheinlicher wird, dass die Prozedüren gegen dem Desinformierer lange Zeit dauern werden, und dass inzwischen Herr Ulfkotte unbeirrt in vielen kleinen Ecken seinen Berichte pflanzen wird.

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Ein "Altbekanntes Agitationsmuster" 26.5 [DE]

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Posted: 25 May 2008 05:19 PM CDT, reposted 27 May 2008 1:46 GMT+1 due to a technical error.

England ins Visier der Kultur- und Rassen-Puristen:

Der Stürmer hetzt 1942 gegen Raum für Synagogen - Akte Islam hetzt 2008 gegen Raum für Moscheen...


Ein Artikel (Rassismus) von heute im Blog Zitronengras sagt es noch mal deutlich:
“konkret”, ja genau - diekonkret, greift mit durchaus scharfen Worten die 'jüngste Ausstülpungkulturellen Rassismus’ auf, wirft — meines Erachtens gerechtfertigt —Broder, Ulfkotte, Wilders, PI und deren Satelliten wie die wohlbekannte “Grüne Pest” in einen Topf und kritisiert das, was bei diesen Leuten auch kritisiert gehört: Eine sich selbst Islamkritik schimpfende Folie altbekannter antisemitischer Denk- und Agitationsmuster.
Altbekannt?Jawohl, vor 65 Jahren verarbeitete Julius Streicher im "Stürmer" eineharmlose Pressemeldung über jüdischen Gebetsstunden im londonerFreitagabendzug zu schleichendes Verrat der englischen Regierung anseinem Volke und zum Beweis der Verjüdung der multikulturellenenglischen Behörden. Zitronengras fand folgendes Beispiel:

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