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Entries in Germany (62)
taz: Ulfkotte, der Selbstsatiriker 18.6 [DE]
Es geht langsam, aber es kommt voran. Die "taz" veröffentlicht heute ein Kommentar von Cigdem Akyol, das mit unseren unseren Thesen über Udo Ulfkotte und seinem Kreuzzug gegen die angebliche schleichende Islamisierung des Abendlandes völlig übereinstimmt: "Die Meinungsterroristen".
Brennpunkt des Artikels ist selbstverständlich der rassistische und nach den USA übergesiedelte Riesenblog "Politically Incorrect" und sein Urheber, Stephan Herre. Die Initiative des MDB Edathy (siehe hier) hat sicher auch eine Rolle gespielt beim verfassen des Artikels:
Sebastian Edathy (SPD), Vorsitzender des Bundestagsinnenausschusses, hält Islamkritik wie die auf der Homepage "PI" nicht für grenzwertig, sondern grenzüberschreitend, rassistisch und gefährlich. Einige Inhalte der Kommentare hier seien durchaus strafbar, deswegen hat er sich an den Verfassungsschutz gewendet. Auf eine Antwort wartet Edathy noch.
Ein Großteil des Artikels ist auch an Ulfkotte gewidmet. Wir zitieren:
Man kann sich wundern über dasjenige was der Autor "realsatirische Züge" bei Ulfkotte nennt. Es ist wirklich so, dass man oft, beim lesen in "Akte Islam" glaubt, eine Selbstparodie anzuschauen. Es ist daher schwierig, Ulfkotte zu parodieren. Ich habe es versucht, mit dem "Lügenmuseum" und mit der muslimischen Unterwanderung der altendorf-ulfkotteschen Bergwerksstollen. Aber es ist äußerst schwierig, kann ich ihnen versichern, um surrealistischer als das Original zu schreiben.Es ist ein trauriges Schauspiel, das online zu beobachten ist. Titel: Wie nutze ich das Internet, um meine Wut zu offenbaren. In einer der Hauptrollen: Udo Ulfkotte, prominenter Vertreter der vernetzten Islamkritiker, verantwortlich für die Seite "akte-islam" und Gründer der Bürgerbewegung pax-europa samt dazugehöriger Homepage. Der Verein richte sich nicht gegen Muslime, sondern "will über die schleichende Islamisierung Europas aufklären", betont das Irrlicht Ulfkotte. Außerdem müsse man die "Gefahrenpotenziale darstellen, die die multikulturellen Ideologen bezüglich grundlegender islamischer Bestrebungen europaweit völlig ausblenden".
Welch törichte Toleranz.
Denn die Art und Weise, wie Ulfkotte vor der Islamisierung warnen möchte, hat mitunter realsatirische Züge. Etwa wenn betont wird, dass man "in Europa eben nicht nur ein Problem habe mit einigen wenigen radikal-islamistischen Muslimen, die den Terror verherrlichen", sondern "auch ein wachsendes Problem mit jungen Muslimen, die unsere christlich-jüdischen Werte rundweg ablehnen und der Mehrheitsgesellschaft ihre Werte aufzwingen wollen". Um diese These zu untermauern, gibt es auf "akte-islam" zahlreiche undiplomatische Texte. Dabei geht es in diesen nicht um sachliche Kritik, es gibt kaum Zwischentöne, Unterscheidungen oder Hinterfragungen. Das Internet ist ein unendliches, geduldiges Verlautbarungsorgan für den früheren Redakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, der zuletzt nur mit einem fragwürdigen Buch über die Bedrohung durch muslimische Fundamentalisten von sich reden machte und immer weniger Zuhörer hatte. [Hervorhebungen von mir, HR]
Wie ist es denn möglich, dass ein gelernter und erfahrener Journalist sich permanent als Selbstkarikatur darstellt? Ich habe dazu zwei, einander ergänzenden, Schlußfolgerungen aufgestellt. Diese werden in einem folgenden Artikel ("Die Methode Ulfkotte") ausgearbeitet.
Es ist positiv, dass jetzt auch in der seriöseren Presse Deutschlands den Mann verklagt wird, der, während er behauptet "nicht gegen Muslimen" zu sein, dieselben systematisch assoziiert mit Sklaverei, Homosexualität, Zuhaltertum und Unterwanderung der Zivilisation. Es ist auch zufriedenstellend, dass endlich die Darstellung von "multikulturellen Ideologen" als klammheimliche Mitläufer der Muslimbruderschaft wie sie von Ulfkotte und seinen Antimuslimbrodern konsequent verübt wird, als Kriminalisierung und Ausgrenzung verklagt wird. Ulfkottes finanzieller Raubzug gegen Blogger die ihn kritisieren könnte dabei vielleicht ein ruhmloses Ende bereitet werden.
Eine Klage wegen Volksverhetzung gegen Ulfkotte wird mit alledem wahrscheinlicher.
Technorati Tags: Germany, Ulfkotte, Media
Antwerpen: Vonnis Bart Debie bevestigd - Buitenlandse Debie-vrienden in verlegenheid 27.5 [NL]
De veroordeling in cassatie van Vlaams Belanger Bart Debie tot een jaar cel en ontzegging van burgerrechten, brengt ook diens buitenlandse relaties in verlegenheid. Als om te bewijzen, dat hij niets geleerd heeft, "vergeet" Debie in zijn commentaar op het vonnis de drie slachtoffers van Hans Temsche te vermelden, als hij zijn 'martelgang' "opdraagt" aan "de slachtoffers van recente "racistische criminaliteit" in België...
Vlaams-Belang functionaris Bart Debie, sleutelfiguur van zijn partij voor internationale contacten, heeft het cassatie-beroep tegen zijn veroordeling tot 1 jaar effectieve gevangenisstraf en verval van burgerrechten, vandaag (woensdag 27 mei 2008) verloren.
Debie was in de zomer van 2007 de voornaamste Vlaams-Belang contactman voor de Duitse initiatiefnemer tot een Brusselse demonstratie tegen "Eurabië" op 11 september, Dr. Udo Ulfkotte. Begin-september kwam het tot een spectaculaire breuk tussen Ulfkotte en diens stichting "Pax Europa" met het Vlaams Belang enerzijds en met de SIOE-bondgenoten (Engeland en Denemarken) van Pax Europa anderzijds.
Nadat Ulfkotte zich de steun van het VB openlijk had laten aanleunen en zelfs met VB-senator Coveliers (wij berichtten) naar de Belgische Raad van State was getrokken (Ulfkotte: "Als uw kind ziek is, dan kijkt u toch ook niet naar de opvattingen van de enige dokter die wil helpen? De enigen die ons in België willen helpen zijn het Vlaamse Belang...") en nadat hij aan Bart Debie allerlei indrukwekkende geheime relaties had laten doorschemeren (zie In Europa Thuis: Ulfkotte afgemaakt door VB-er Bart Debie), verplaatste Debie zijn activiteiten naar de door CIA-fondsen gefinancierde anti-Europa en anti-Islam club van Bat Ye'or en haar Engelse echtgenoot Spencer, die als gasten van de VB-fracties in het Europese parlement en in de Vlaamse regionale regering op 21 september 2007 een internationale conferentie mochten houden.
Voorts is Debie spilfiguur in de VB-actie "Steden tegen Islamisering", die onlangs op een conferentie in Antwerpen een bont gezelschap van ultrarechtse bewegingen uit verschillende Europese landen bijeenbracht.
Ein "Altbekanntes Agitationsmuster" 26.5 [DE]
England ins Visier der Kultur- und Rassen-Puristen:
Der Stürmer hetzt 1942 gegen Raum für Synagogen - Akte Islam hetzt 2008 gegen Raum für Moscheen...
Ein Artikel (Rassismus) von heute im Blog Zitronengras sagt es noch mal deutlich:
“konkret”, ja genau - diekonkret, greift mit durchaus scharfen Worten die 'jüngste Ausstülpungkulturellen Rassismus’ auf, wirft — meines Erachtens gerechtfertigt —Broder, Ulfkotte, Wilders, PI und deren Satelliten wie die wohlbekannte “Grüne Pest” in einen Topf und kritisiert das, was bei diesen Leuten auch kritisiert gehört: Eine sich selbst Islamkritik schimpfende Folie altbekannter antisemitischer Denk- und Agitationsmuster.Altbekannt?Jawohl, vor 65 Jahren verarbeitete Julius Streicher im "Stürmer" eineharmlose Pressemeldung über jüdischen Gebetsstunden im londonerFreitagabendzug zu schleichendes Verrat der englischen Regierung anseinem Volke und zum Beweis der Verjüdung der multikulturellenenglischen Behörden. Zitronengras fand folgendes Beispiel:
Ulfkotte and the Jews (2): Casher Meat Allowed until German Jews Become too Numerous? 25.5 [EN]
[...]Ridiculous, but also dangerous...
It is all ridiculous. We had already some good laughs with Ulfkotte, when he symbolized Muslim aggression with an image stolen from a violent American subculture-movie. And also, when he tried to set up a "gang-shop" with Judeo-Christian hate-shirts and bags for the thousands of young Ulfkotte-fans he imagined that were going to the Brussels September 11 anti-Eurabia Manifestation he tried to dominate over his (since repudiated) friends from SIOE and of the Belgian right wing Flemish chauvinist party Vlaams Belang.
But the context of the actions of Dr. Udo Ulfkotte is too serious, to keep on laughing. Ulfkotte combines his hate-mongering against Islam with juridical harassing of German bloggers, in an effort to silence them. So he is, in my opinion, a danger to freedom of expression on the Web.
Plays into the Hands of Radical Islamists - Intentionally?
And his conscious- ,or unconscious-, caricaturisation of the "serious" populists and white supremacists, makes him a vector of the following:
Grundsätzlich befürchtet Dantschke*), dass die Rhetorik solcher Blogs den Islamisten letztlich zuarbeite und sie stärke. Es werde darin eine homogene muslimische Gemeinschaft gezeichnet und diese durch zahlreiche Beispiele pauschal kriminalisiert. Dies ermögliche es islamistischen Organisationen wiederum, die These des "Kampfes der Kulturen" zu propagieren, nach welcher der Islam dem Westen nach dem Kalten Krieg als neues Feindbild In Sachen westliche "Welteroberung" diene. Auch bestärke es Islamisten in ihrer Erklärung, sie seien die "Verteidiger der Interessen der Muslime".Translation:
Basically, Dantschke*) fears, that the rhetorics of this kind of blogs helps and invigorates the Islamists in the end. An image of a homogeneous Muslim community is suggested and that community is being undistinctively criminalized by way of numerous examples. Islamist organizations, then, are being facilitated in their propaganda of the thesis of the "Clash Of Civilizations", that implies that the Islam serves the West as a new "Empire Of Evil" after the Cold War within the context of a Western world domination. It reinforces also the Islamist claim, that they are the sole "defenders of Muslims' interests".*) Ms. Dantschke is a Berlin researcher, interviewed by the author of the haGalil article. She is also co-author of a publication sponsored by the German FBI (2003/2006), in which she calls Ulfkotte a "racist". See our notes about it in French and in German)
However, shouldn't we eliminate the possibility, that Ulfkotte's hate-mongering is UNconscious?
In the Mossad-Sarkozy hoax we published last week here, he implies, that the Mossad and Sarkozy aimed at exactly the above effect! Ulfkotte cannot deny that he believes in the effectiveness of hate-mongering by targeted (dis-)information. Is it imaginable, that he doesn't realize what he is doing, when he does so himself?
Forcing themselves on Israel and on Jews
It is a common phenomenon, that hate-mongerers like Ulfkotte, try to force themselves on Israel (and on the Jews) as their greatest allies in a world of anti-Semites and Arabophiles. Filip Dewinter, leader of the Vlaams Belang, went in 2004 to Israel and got some Antwerp Jews to join his racist movement. PI has some Israelian correspondents and associates with the Kagane heritage in Brooklyn. American Christian Hate-Islam meetings against the Islamic headscarf, often feature an ex-American Jewish lady, now a convinced colonist on Palestinian soil, who wears a gigantic wig, as prescribed by Jewish Orthodox law for married women (like the Muslim headscarf)...
In the above example of ritual/non-ritual slaughtering, we have seen, how thin and how opportunist the line is, between tolerating, even "admiring", cultural and religious usages, and discriminatory agaitation against them. For Ulfkotte, it is a question of numbers, he says. The moment, he judges, that a "demographical unbalance" comes into being, anything should be allowed in agitation against the intruders.
But, for the time being, he tries to mislead the Jews with "scurrilous" reasonings.
How "Functional Principles" are Born...
Ajaan Hirsi Ali, who, in contrast to Ulfkotte, has developed a theory about the fundamental evilness of Muslims, all Muslims, and particularly the "moderate" people among them, made a proposal, in 2003, in Dutch Parliament, to forbid "genital mutilation" of women, which seems all right to me, but at the same time, of the Islamic prescription about the male circumcision. She had, otherwise than Ulfkotte, no excuse by some unrelated (and pretended) principle, and was embarrassed by hostile Jewish comments against that plan. When she realized, that in the USA, circumcision is very common, also among non-Jews, she was quick to abandon her principles in so far as they concerned male circumcision...
...and how OLD the hate- and fear-mongering against ritual slaughter is!
An interesting precursor of the Ulfkottean agitation against ritual slaughtering, occurred in the beginning of the twentieth century in the Aargau Canton of North-East Switzerland. Since late Roman times, the region has a large Jewish minority population.
Charles Lewinsky describes in a great family chronicle ("Melnitz", 1865-1945), how the "Bürgerbewegungen" of that epoch, prefiguring Pax Europa and its ideologue, masked themselves as animal-protectors against the Jews and hired radical Jewish apostates to obtain at the referendum a majority against ritual slaughtering. They were successful. The interdiction of ritual slaughtering still exists in Aargau. Jewish butchers have to import casher meat from Germany and neighboring France.
If Pax Europa and its local affiliate "Zukunft.CH" are still looking for ways to prove their stand against antisemitism, why not organize a picket line in Zürich in favor of the restitution of the right to ritual slaughter in Aargau?
< Buy Charles Lewinskys Melnitz via HUIBSLOG at Amazon.de (in German) (An English translation was not found).Jewish refusal to play into the hands of "demographic" agitators
haGalil has the last word: [...]




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